Das deutsche Hähnchen: Beliebt bei Jung und Alt.

Wissenwertes rund um’s Hähnchen

Als „Hähnchen“ bezeichnet man sowohl weibliche als auch männliche Tiere der Gattung des Haushuhns „Gallus gallus“. Das Haushuhn hat seinen Ursprung in Indien. Heute wird es vorwiegend als Nutztier gezüchtet, um den Bedarf an Hühnereiern und Geflügelfleisch zu decken. In der Hühnerzucht unterscheidet man verschiedene Rassen: Für die Eiererzeugung kommen spezielle Legehennenrassen zum Einsatz. Andere Hühnerrassen weisen bessere Merkmale für die Fleischerzeugung auf. Das männliche Tier wird Hahn oder Gockel genannt, das weibliche Huhn oder Henne. Die Begriffe „Hähnchen“ und „Broiler“ stehen für beide Geschlechter. 

Lebende Hähnchen wiegen zwischen 1.500 und 2.300 Gramm, je nachdem, ob sie später im Ganzen oder als Teilstücke angeboten werden. Bei Hähnchen mit höherem Schlachtgewicht ist der Anteil an kernigem, schmackhaftem Muskelfleisch höher.

Vielseitig und lecker: die Hähnchenteilstücke

Neben dem klassischen Grillhähnchen bzw. Brathuhn sind besonders die küchenfertigen Teilstücke beliebt, wie zum Beispiel Hähnchenbrust, Hähnchenkeule oder Hähnchenflügel

Die Hähnchenbrust wird entweder als ganze Brust oder als Hähnchenbrustfilet angeboten. Im Unterschied zum Brustfilet, das nur aus dem Muskelfleisch besteht, enthält die ganze Brust noch Brustbein und Rippen. 

Hähnchenschenkel, auch Hühnerschenkel genannt, umfassen den Ober- und den Unterschenkelknochen. Daneben werden aber auch Hähnchenober- und Hähnchen-Unterschenkel getrennt angeboten. Wer ein bisschen mehr Fleisch genießen möchte, der wählt einen Hähnchenschenkel mit Rückenstück. Dieses darf bis zu 25 Prozent des Gesamtgewichts ausmachen. 

Beliebt sind auch die Hähnchenflügel, besonders wenn sie knusprig gegrillt sind.